Allgemeine Chirurgie · Viszeralchirurgie · Unfallchirurgie
Erkrankungen | Behandlungsschwerpunkte
Gallenblase
Gallensteine sind vielfach die Ursache für wiederkehrende rechtsseitige Oberbauchbeschwerden. In bis zu einem Viertel der Fälle bestehen aber auch zusätzliche krankhafte Veränderungen in Magen (Magenschleimhautentzündung, Geschwür), Zwölffingerdarm (Geschwür) oder auch der Bauchspeicheldrüse (z.B. chronische Entzündung). Neben einer Ultraschalluntersuchung kann daher auch eine Magenspiegelung zur Abklärung der Beschwerden notwendig werden. Die Anzeige zur operativen Entfernung der Gallenblase wird bei Gallensteinen, die Beschwerden bereiten, gestellt um künftige schwerwiegende Komplikationen wie Gallenblasenvereiterung, Gallenblasendurchbruch mit Bauchfellentzündung, Darmverschluss durch Gallenstein oder ähnliches zu verhindern. Gallensteine ohne Beschwerden (stumme Gallensteine) stellen nur im Ausnahmefall eine Anzeige zur Operation dar. Eine weitere Anzeige zur Gallenblasenentfernung sind Polypen der Gallenblasenwand. Die echten Polypen sind eine Wucherung der Gallenblasenschleimhaut und sollten aus Gründen der Krebsvorsorge entfernt werden. Echte Polypen können von den sogenannten Cholesterolpolypen (winzige Gallensteine ohne Krankheitswert) abgegrenzt werden. In vielen Fällen lassen sich Polypen von Cholesterolpolypen im Ultraschall differenzieren. Die Operation der Gallenblase wird vorzugsweise minimal-invasiv durchgeführt. Hierbei kommt auch die s.g. narbenfreie Operation unter Nutzung der natürlichen Körperöffnungen (NOTES) zur Anwendung. Spezialisiert hat sich die Park-Klinik auf die s.g. Gallenblasenoperation über das hintere Scheidengewölbe der Frau. Mit Hilfe des Ultraschallskalpells gelingt meist eine blutfreie Präparation. Auf die Einlage einer Wunddrainage kann verzichtet werden.



