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Anästhesiologie · Intensivmedizin

Methoden | Anwendungen

Anästhesie

Anästhesie (= Narkose) stammt aus dem Griechischen und bedeutet Empfindungslosigkeit. Dieser künstlich erzeugte, schlafähnliche Zustand entspricht einer kontrolliert gesteuerten und jederzeit umkehrbaren Ausschaltung des Bewusstseins und des Schmerzerlebens. Damit diagnostische Maßnahmen oder Operationen schmerzfrei und ohne Stress durchführbar sind, kann die nötige Empfindungslosigkeit aber auch durch andere Anästhesie-Verfahren - also nicht nur durch eine Vollnarkose - erreicht werden, bspw. durch:

Lokalanästhesie - Ein umschriebener Bezirk des Körpers wird betäubt. Lokalanästhesien werden meist vom operierenden Arzt selbst durchgeführt.

Regionalanästhesie - Die Nerven, die eine bestimmte Körperregion versorgen, werden anästhesiert und dadurch unfähig, Schmerz zu empfinden. Diese Art der Anästhesie wird manchmal auch als Teilnarkose bezeichnet. Regionalanästhesien und natürlich die Narkosen - werden vom Anästhesisten durchgeführt. 

Narkosebedingte Übelkeit und Erbrechen sollen möglichst vermieden werden. Mit als eine der ersten Kliniken in Deutschland verzichten wir nicht nur auf die Anwendung von Lachgas, sondern auch weitestgehend auf den Gebrauch von Inhalationsanästhetika - und damit auf potenzielle Auslöser von Übelkeit und Erbrechen. Unsere Narkosen werden zu 97% als TIVA (Total Intravenöse Anästhesie) durchgeführt. Mit den kurz wirksamen Narkosemitteln Propofol und Remifentanil lässt sich das Anästhesieverfahren sehr gut steuern ("On-Off-Anästhesie"). Eine schnelle Rückkehr zur Wachheit und eine schnelle Erholung kognitiver Funktionen nach Beendigung der Narkose ist gegeben.