Allgemein-, Viszeral- und minimal-invasive Chirurgie

Erkrankungen | Behandlungsschwerpunkte

Erkrankungen des Enddarmes (Hämorrhoiden, Fisteln)

Hämorrhoiden

Es muss zwischen den echten Hämorrhoiden (inneren Hämorrhoiden) und den sogenannten „äußeren Hämorrhoiden“ unterschieden werden. Bei den echten Hämorrhoiden handelt es sich Gefäßknäule unter der Enddarmschleimhaut mit direkter Verbindung von Arterien und Venen. Durch krankhafte Aussackung dieser Knäule entstehen die, je nach Stadium, unterschiedlich großen Hämorrhoidalknoten, welche den Patienten durch Brennen, Nässen, Jucken oder Blutungen plagen. Ab dem Stadium III kommt nur noch eine operative Behandlung infrage. In der Park-Klinik wird die Stapler-Hämorrhoidektomie nach Longo durchgeführt. Diese Methode ist gegenüber den traditionellen Verfahren deutlich schmerzärmer und nur mit einem kurzen stationären Aufenthalt verbunden. Generell sollte bei Hämorrhoiden, die sich durch wiederholte Blutungen bemerkbar gemacht haben, eine andere Blutungsquelle im Dickdarm (Dickdarmtumor) ausgeschlossen werden (Spiegelung oder Röntgen). Die „äußeren Hämorrhoiden“ sind akute Thrombosen in dem feinen Venengeflecht unterhalb des Schließmuskels. Der Betroffene bemerkt eine plötzlich auftretende, sehr schmerzhafte Schwellung am Darmausgang. Die ambulante Behandlung ist vergleichsweise einfach und sollte möglichst frühzeitig erfolgen, um die Schmerzepisode kurz zu halten. Unter lokaler Betäubung wird der Thromboseknoten eröffnet. Ein gelegentlich übrig bleibender Hautzipfel (Mariske) kann später komplikationsarm ambulant abgetragen werden.