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Darmkrebsvorsorge und Risikofaktoren

Der wichtigste Risikofaktor für die Entwicklung eines Darmkrebses ist das Lebensalter. Bestimmte Faktoren erhöhen jedoch schon vor dem 50. Lebensjahr die Gefahr, an einem bösartigen Tumor zu erkranken.

Dazu gehören erbliche Dispositionen (also der Umstand, dass es bei den Eltern oder Geschwistern schon Fälle von Darmkrebs oder Darmpolypen gab), der insulinpflichtige Diabetes mellitus, chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulzerosa sowie ganz entscheidend die Lebensweise. Hier sind besonders eine fleischreiche- und ballaststoffarme Ernährung, übermäßiger Alkohol- und Nikotinkonsum sowie Bewegungsarmut bis hin zur Fettleibigkeit zu nennen.

Kern der Darmkrebsvorsorge ist neben einer Darmspiegelung (Koloskopie) die ausreichende Information des Patienten über Risikofaktoren und mögliche Vorsorgeuntersuchungen. Diesbezüglich sollten Sie sich von Ihrem Hausarzt oder einem unserer Kooperationspartner z.B. über den Ablauf einer Darmspiegelung beraten lassen. Es ist nicht so schlimm, wie Sie vielleicht denken und hinterher haben Sie das gute Gefühl von Gewißheit, nichts verpaßt und einige Jahre Ruhe zu haben.