Gynäkologie

Erkrankungen | Behandlungsschwerpunkte

Laserbehandlungen

Laser ist die Abkürzung für „Light Amplification of Stimulated Emission of Radiation". Bei diesem Verfahren werden durch stimulierte Emission von Lichtphotonen künstlich Lichtstrahlen erzeugt, die alle ähnliche Eigenschaften besitzen und daher parallel zueinander verlaufen. Diese Strahlen können soweit gesteuert werden, dass sie im menschlichen Gewebe nur bis zu einer bestimmbaren Tiefe eindringen. Die hierbei einwirkende Lichtenergie zerstört das be-„laserte“ Gewebe und ermöglicht die Abtragung von Oberflächen mit minimaler Schädigung der darunter liegenden Gewebestrukturen.

So können mit gynäkologischen Laserbehandlungen z.B. Feigwarzen am äußeren Genitale, in der Scheide oder auch perianal durch Vaporisation (= Verdampfung) mit dem CO2-Laser entfernt werden. Die geringe Eindringtiefe von wenigen Millimetern lässt das Gewebe darunter unbeschädigt zurück. Die Vorteile dieser Methode sind die geringe Veränderung von vorgegebenen anatomischen Strukturen sowie die schmerzarme und nahezu narbenfreie Abheilung. Die Eingriffe können meist ambulant erfolgen.

Die Laserbehandlung kommt zum Einsatz bei:

  • Viruserkrankungen wie Kondylomen (Feigwarzen) und Herpex simplex,
  • Erkrankungen der Schamlippen (Vulvadystrophien) wie z.B. Krebsvorstufen  als sogenannte Laserskinectomy, wobei nur die oberflächliche Haut  abgetragen wird.
  • Übermäßiger nichtinfektiöser vaginaler Ausfluss (Fluor vaginalis)