Neurologie

Erkrankungen | Behandlungsschwerpunkte

Morbus Parkinson

Der Morbus Parkinson ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen des fortgeschrittenen Lebensalters. Er tritt besonders häufig bei Männern und oft in Kombination mit Alzheimer oder Muskelatrophie auf. Durch degenerative Veränderungen in bestimmten Hirnstrukturen, kommt es zu einer lebensbegleitenden Störung der Bewegungen. Dies zeigt sich u.a. in leiser und monotoner Sprache, der Verlangsamung aller Bewegungen, einem kleinschrittigen, z.T. schlurfendem Gang, unwillkürlichen, nicht beeinflussbaren Bewegungsstörungen mit Fallneigung nach vorn (Propulsion), zur Seite (Lateropulsion) oder nach Hinten (Retropulsion), Stimmungslabilität und Melancholie. Heute verfügt die Medizin über moderne Medikamente, die, wenn gezielt eingesetzt, die Beschwerden deutlich reduzieren und den Krankheitsverlauf hinauszögern können. Aber, diese Medikamente verursachen auch ernste Nebenwirkungen. Die Diagnose muss daher gut überprüft werden. Nicht selten werden nämlich altersbedingte, diskrete Parkinsonsymptome, wie das feine Händezittern bei Aufregung, mit dem Morbus Parkinson verwechselt.