Neurologie

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Schlaganfall

Der Schlaganfall ist die Folge einer Verminderung oder Unterbrechung der Durchblutung eines Organs oder Gewebes infolge mangelnder arterieller Blutzufuhr. Es kommt zu arteriellen Durchblutungsstörungen des Gehirns (Hirninfarkt). Die Ursache ist meist die Verlegung eines Gefäßes (Embolie) durch ein in die Blutbahn verschlepptes, nicht im Blutplasma lösliches Gebilde (Embolus) ausgehend von arteriosklerotischen Veränderungen in den Gefäßen. Ein Schlaganfall kann sich durch flüchtige neurologische Zeichen, aber auch gravierende neurologische Ausfälle zeigen.

Die Symptome setzen akut ein und gehen u.a. einher mit Bewusstseinsstörungen, Halbseitenlähmung (Hemiparese), ggf. zentrale Sprachstörungen (Aphasie) und Sensibilitätsstörungen. Besonders wichtig ist die möglichst frühe Diagnose, gleich in den ersten Stunden nach Auftritt der Symptome, damit keine Zeit vergeht, bis eine differenzierte Therapie eingeleitet werden kann. Viel zu häufig kommen Patienten immer noch zu spät in die Klinik. Gerade beim Schlaganfall müssen aber erste Anzeichen sehr ernst genommen werden. Die Park-Klinik Weißensee verfügt über eine "regionale Stroke Unit", in der die Betroffenen interdisziplinär auf der Intensivstation von Neurologen, Intensivmedizinern und Internisten betreut werden.

 

Wie Sie einen Schlaganfall erkennen, erfahren Sie hier.