Pflege

Qualitätssicherung

Sturzprophylaxe

Überwiegend ältere Menschen oder Menschen mit reduziertem Allgemeinzustand haben ein erhöhtes Sturzrisiko. Physische Auswirkungen von Stürzen reichen von schmerzhaften Prellungen über Wunden, Verstauchungen und Frakturen bis hin zum Tod. Psychische Folgen können vom Verlust des Vertrauens in die eigene Mobilität über die Einschränkung des Bewegungsradius bis hin zur sozialen Isolation führen.

Ziel pflegerischer Maßnahmen muss es deshalb sein, Stürze und Sturzfolgen zu vermeiden, indem ursächliche Risiken und Gefahren erkannt und nach Möglichkeit minimiert werden. Deshalb wurde im Jahre 2003 in der Park-Klinik Weißensee im Rahmen des pflegerischen Qualitätsmanagements ein Konzept zum Sturzcontrolling erarbeitet.

Die Entwicklung des nationalen Expertenstandards „Sturzprophylaxe in der Pflege“ (2005) durch das Deutsche Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege haben einer Arbeitsgruppe, die sich innerhalb der Park-Klinik um die Umsetzung des Standards kümmert, wesentliche Impulse verliehen.