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Handchirurgie

Die Hand nimmt zwar vergleichsweise eine kleine Fläche des gesamten Körpers ein, besticht jedoch durch eine beeindruckende Vielzahl hochentwickelter Funktionen, die dem Menschen ermöglichen, künstlerische und handwerkliche Meisterleistungen zu vollbringen oder auf non-verbaler Ebene differenziert zu kommunizieren.

Diese spezielle Funktionalität beruht auf einem einzigartigen Zusammenspiel der verschiedenen anatomischen Strukturen, die die Komplexität der Handbewegungen bedingen. Durch die meist ungeschützte Exposition der Hände besteht allerdings auch eine erhöhte Verletzungsgefahr. Eine erfolgreiche Behandlung von Erkrankungen setzt demnach umfassende Kenntnisse des behandelnden Arztes voraus, um die Gebrauchsfähigkeit der Hand zu bewahren.

Das Fachgebiet der Handchirurgie erstreckt sich auf die gesamten Weichteile des Armes, die zuführenden Blutgefäße und Nerven sowie Muskeln und Sehnen, die Handbeweglichkeit garantieren. Die Schwerpunkte der handchirurgischen Abteilung an der Park-Klinik in Berlin Pankow sind Nervenkompressionen am Handgelenk (Karpaltunnelsyndrom) bzw. am Ellenbogen (Sulcus ulnaris Syndrom), Knoten- und Strangbildungen in der Hohlhand (Dupuytren´sche Kontraktur), Geschwulstbildungen (Ganglion, Überbein) oder Sehneneinengungen.

Die Patienten werden außerdem in der Physiotherapie betreut. Die frühzeitige Nachbehandlung ermöglicht bestmögliche Behandlungserfolge.