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Entlassung

Die Planung Ihrer Entlassung beginnt schon mit Ihrer Aufnahme, das heißt, wenn Sie nach dem Krankenhausaufenthalt

  • weiterhin Betreuung und/oder hauswirtschaftliche Unterstützung
  • Heil- und Hilfsmittel
  • Veränderungen in Ihrer Wohnung
  • Kurzzeit- oder Tagespflege oder
  • stationäre Pflege

benötigen, erhalten Sie und Ihre Angehörigen Unterstützung vom Krankenhauspersonal Ihrer Station und von den Mitarbeitern des Sozialdienstes.

Gemeinsam mit Ihnen und Ihren Angehörigen planen das Stationspersonal und der Sozialdienst Ihre Weiterbetreuung durch ambulante und stationäre Einrichtungen. Die Park-Klinik Weißensee verfügt über einen eigenen Hauskrankenpflegedienst. Die Mitarbeiter übernehmen gern ihre weitere Betreuung.

Die Park-Klinik Weißensee ist Mitglied im Qualitätsverbund „Netzwerk im Alter" in Berlin Pankow. Die Netzwerk-Mitglieder bemühen sich um die Verbesserung der Versorgung vor allem älterer Menschen, die akut oder chronisch krank, pflege- oder rehabilitationsbedürftig sind und/oder sich in einer Krisensituation befinden.

+ Entlassungsmanagement / Wie geht es zu Hause weiter?

Ihr Wohlbefinden ist uns auch über den stationären Aufenthalt hinaus ein wichtiges Anliegen. Die Organisation und Kommunikation für die Anschlussversorgung beginnt bereits bei Ihrer stationären Aufnahme. Unsere Mitarbeiter können schon zu diesem Zeitpunkt prüfen, ob nach der Entlassung weitere Unterstützung benötigt wird, um Ihre Selbstständigkeit zu erhalten und weiter zu fördern. Somit probieren wir zu gewährleisten, dass Sie bereits am Entlassungstag eine ideale Weiterversorgung erhalten.

 

Für einen optimalen Gesundheitsverlauf unterstützen wir Sie u.a. mit folgenden Leistungen:

  • Einleitung von Rehabilitationsmaßnahmen (z.B. Anschlussrehabilitation (AHB), neurologische Frühreha, geriatrische Rehabilitation)
  • Beratung, Organisation und Vermittlung von ambulanter Pflege (Pflegedienst) oder stationären Hilfen (Pflegeheim, Kurzzeitpflege, Hospiz, Tagespflege)
  • Beratung zur Pflegeversicherung, Beantragung einer Pflegestufe, Vermittlung an andere Versorgungsangebote oder Beratungsstellen
  • Organisation von Hilfsmitteln, Beantragung eines Schwerbehindertenausweises, Beratung zum Betreuungsrecht

 

Zur Sicherstellung der häuslichen Versorgung steht Ihnen unser externer Nachversorger mit Hilfsmitteln und allen benötigten Materialien zur Seite, zum Beispiel bei:

  • künstlicher Ernährung über den Magen-Darm-Trakt (z.B. Magensonde) oder über die Blutbahn (Infusion)
  • Stomaversorgung (künstlicher Darmausgang bzw. künstliche Harnableitung)
  • Inkontinenzversorgung
  • Wundversorgung
  • Trachealstomaversorgung (künstlicher Luftröhrenausgang)
  • Schmerztherapie

 

Die wichtigsten Ansprechpartner für unsere Patienten sind das Pflegepersonal, die behandelnden Ärzte, der Sozialdienst und die Therapeuten. Die Telefonnummern finden Sie jeweils im Arztbrief, Internet oder ggf. auch auf dem Pflegeüberleitungsbogen. Oft ist es sinnvoll, auch Ihre Angehörigen mit in die Planung der künftigen Pflege- und Unterstützungsmaßnahmen miteinzubeziehen. Mit Ihrem Einverständnis werden die nachversorgenden Partner und Personen Kenntnis über Ihre derzeitige Situation erhalten. Dabei werden selbstverständlich nur behandlungsrelevante Daten weitergeleitet.

Natürlich möchten wir uns vergewissern, ob die eingeleiteten Maßnahmen umgesetzt wurden oder gegebenenfalls angepasst werden müssen. Daher setzen wir uns mit Ihnen und unseren Partnern im Nachhinein nochmals in Verbindung.