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Orthopädie und Unfallchirurgie

Erkrankungen | Behandlungsschwerpunkte

+ Das künstliche Hüftgelenk

Der künstliche Ersatz des Hüftgelenkes ist eine der erfolgreichsten Operationsmethoden der Orthopädie und verhilft Patienten dazu, wieder mobil und beweglich zu werden.

Wenn Ihnen Ihr behandelnder Arzt zu einem künstlichen Hüftgelenk rät, sollten Sie sich im Rahmen einer ambulanten Voruntersuchung in der Park-Klinik Weißensee vorstellen. Unsere Ärzte beraten Sie ausführlich über Operationstechniken und stimmen gemeinsam mit Ihnen ab, welche Verfahren sich am besten mit Ihrem Gesundheitszustand vereinbaren lassen.

+ Das künstliche Kniegelenk

Erworbene und angeborene Erkrankungen, Verletzungen und Fehlbildungen können die Funktion des Kniegelenkes beeinträchtigen und zu Schmerzen führen. Bei Beschwerden im Knie sollte zunächst eine sorgfältige ärztliche Untersuchung stattfinden. Mit Hilfe diagnostischer Maßnahmen wie Röntgen, Kernspintomographie und Laboruntersuchungen können die Ursachen für ein geschädigtes Kniegelenk erkannt werden. Wenn Ihnen Ihr behandelnder Arzt zu dem Einsatz eines künstlichen Kniegelenkes rät, bieten wir Ihnen im Rahmen unserer Sprechstunde die Möglichkeit, weiterführende Untersuchungen durchführen und sich ausführlich zur Operation, zur Vor- und Nachsorge beraten zu lassen

+ Erkrankungen der Wirbelsäule

Rückenschmerzen betreffen nahezu jeden Menschen im Laufe seines Lebens. In den meisten Fällen gelingt es, durch Schonung, Physiotherapie und Medikamente, die Beschwerden zu lindern. Führt dies jedoch zu keinem Erfolg und werden die Schmerzen chronisch, möglicherweise sogar begleitet von neurologischen Ausfällen wie Sensibilitätsstörungen, so kann möglicherweise eine Operation helfen. Dies gilt vor allem für akute entzündliche Erkrankungen, Brüche und Instabilitäten der Wirbelsäule. In unserer Sprechstunde für Wirbelsäulenchirurgie beraten wir Sie ausführlich, wenn Ihr behandelnder Arzt Ihnen zu einer Operation rät bzw. Sie zu uns zur weiteren Abklärung Ihrer Schmerzen überweist.

+ Arthroskopie

Die Gelenkspiegelung ist ein minimal-invasiver Eingriff, bei dem über zwei, manchmal drei kleine Zugänge mit einer stabförmigen Kamera das Gelenk untersucht, gespült und gleichzeitig mit entsprechenden Miniaturinstrumenten die notwendige Operation durchgeführt wird. So können z.B. eingerissene Meniskusanteile entfernt, freie Gelenkkörper herausgezogen oder Schleimhautstrukturen oder aufgerautes und erkranktes Knorpelgewebe geglättet werden. Mit der arthroskopischen Chirurgie können auch frisch eingerissene Menisken wieder angenäht oder nach einer Verletzung entstandene Blutergüsse ausgespült werden. Allerdings können Kniegelenksschmerzen auch mit konservativen, nicht operativen Mitteln behandelt werden. Da eine Arthroskopie daher nicht immer notwendig sein muss, sollten Sie sich von Ihrem ambulant behandelnden Arzt oder in unserer Sprechstunde beraten und auch eventuelle Alternativmethoden aufzeigen lassen.

+ Kreuzbandplastik

Bei Verletzungen des Knies, kann es zu Schäden im Innern des Gelenks kommen. Neben Verletzungen der Menisken, ist oft auch das vordere Kreuzband betroffen. Wenn dieses Band zerreißt, entsteht eine unnatürliche Beweglichkeit im Gelenk, die vom Betroffenen als Instabilität empfunden wird. Verbunden mit Schmerz und Schwellung, geht der Kreuzbandriss auf Dauer mit einem erhöhten Knorpelverschleiß und Verletzung anderer Strukturen im Kniegelenk einher. Bei einer Kreuzbandplastik werden geeignete Sehnen oder Bänder bzw. Bandanteile an anderer Stelle im Körper entnommen und an Stelle des gerissenen vorderen Kreuzbandes im Kniegelenk implantiert. Dieses neue Band gibt nach einer gewissen Einheilungsphase dem Kniegelenk wieder ausreichend Halt.

+ Versorgung von Brüchen

Die Verletzungen der langen Röhrenknochen sind häufig Folge von Unfällen im Sport und Verkehr. Bei den oft jungen Patienten werden meist mit minimal-invasiven Verfahren sogenannte Marknägel über kleine Hautschnitte in die Knochen eingesetzt und mit einer Schraube fixiert. Diese Implantate werden dann nach Ausheilung des Bruches entfernt.

Hüftgelenksnahe Brüche treten vor allem bei alten Menschen auf. Mit entsprechenden Implantaten (bis hin zur Versorgung mit einem künstlichen Gelenk) werden diese Brüche stabil versorgt. Damit ist eine frühzeitige Mobilisation bei voller Belastung möglich und eine frühe Rückkehr zum ursprünglichen Aktivitätsniveau.

 

 

+ Achillessehnenriss und Verletzung des oberen Sprunggelenks

Ein Riss der Achillessehne ist fast immer auf einen verschleißbedingten Vorschaden in Verbindung mit einem Bagatelltrauma (schneller Antritt beim Freizeitsport, Fehltritt an der Bordsteinkante etc.) zurückzuführen. Das Ausmaß der Verletzung wird mit Ultraschall festgestellt. Meist ist eine Operation notwendig, für die verschiedene Verfahren zur Verfügung stehen. Bis zur Ausheilung nach 6 bis 8 Wochen ist das Tragen eines speziellen, absatzerhöhten Schuhs erforderlich.

Das obere Sprunggelenks kann durch „Verdrehen“ oder „Umknicken“ verletzt werden. Knöcherne Verletzungen  lassen sich oft sicher durch röntgenfreie Untersuchungstechniken ausschließen. Mit dem zusätzlich angewandten „Klick-Test“ kann zudem eine Außenbandverletzung sehr sicher festgestellt werden. Die Außenbandläsion wird mit einer „Air-cast Schiene“ über sechs Wochen behandelt. Bei chronischer Bandinstabilität mit häufigem „Umknicken“ und unsicherem Gang können Bandplastiken mit einer Sehnenverpflanzung helfen.